MES-Projekt und Corona-Krise | PETER SCHALLER | MES-Experte

Krise. Warum Sie die Vorbereitung auf die MES-Einführung fortführen sollten

Sobald die Krise unter Kontrolle ist, wird Ihre Produktion wieder hochfahren

Jede Krise, insbesondere die aktuelle, hält uns in Atem und stellt uns vor enorme Herausforderungen. Sie ändert nicht nur unser privates Umfeld, auch unsere Arbeitsweise bei anstehenden und aktuellen MES-Projekten sollten wir der aktuellen Situation anpassen.

Warum MES: MES liefert Ihnen Echtzeitdaten für Entscheidungen, Kennzahlen für die Transparenz und zur Wirtschaftlichkeit wie auch ein Feedback über Ihre Produktions- und Qualitätsziele. Zusammengefasst: MES deckt Ihre Optimierungspotentiale auf. Der Grundstein um schnell reaktionsfähig zu sein, um Kosten zu senken!

Ihre Produktion wird nach der Krise wieder hochfahren! Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Produktion dann optimiert und mit weniger Produktionskosten hochfahren.

Fragen und Antworten

Wir wollten dieses Jahr ein MES einführen. Wie schaffen wir das in der Krise?

Ausgangsbeschränkungen, Kurzarbeit und Home-Office stellen für uns alle eine neue und extreme Herausforderung dar. Leerlaufzeiten und frei gewordene Ressourcen bieten jetzt die Chance, sich mit MES und deren Einführung weiterhin zu beschäftigen. Die Einführung eines MES geht nicht von heute auf morgen und benötigt Zeit. Und genau diese Zeit kann jetzt sinnvoll eingesetzt werden, um sich auf die Einführung vorzubereiten.

Sobald die Krise unter Kontrolle ist, wird Ihre Produktion wieder hochfahren und dann Ressourcen benötigen. Sind Ihre Vorbereitungen bis dahin abgeschlossen, ist der Rest schnell erledigt oder vielleicht auch schon komplett umgesetzt. Auf alle Fälle kommt Ihnen dann der MES-Einsatz sofort zugute!

Wie sollen wir jetzt sinnvoll vorgehen?

Hier empfehle ich Ihnen, und das hat nichts mit der aktuellen Situation zu tun, dass Sie sich zuerst um die Projektfreigabe bemühen. Je früher desto besser!

 

Der Grund ist, dass Sie ein "Projekt" und so auch die Gewissheit haben, dass nach Ihrer Entscheidung für ein MES, das MES auch eingeführt wird.

Wenn Sie Ihrer Geschäftsführung zuerst vorlegen, welche Einsparungen Sie mit einem MES erreichen und welche Investitions- und Folgekosten dafür notwendig sind, errechnen Sie damit den ROI (Return on Investment). Wenn der ROI passt, wird Ihre Geschäftsführung einer MES-Einführung schneller zustimmen.

Wie erhalten wir die Projektfreigabe?

Hier empfehle ich Ihnen den „Workshop zur Vorbereitung auf die MES-Einführung" (weitere Infos finden Sie unter MES-Planung). Bereits wenige Wochen nach dem Workshop stellen Sie schon den Projektantrag und begründen mit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und dem Return on Investment (ROI) die Einführung eines MES.

 

Diese Methode ist der einfachste und schnellste Weg zur Projektfreigabe! Schauen Sie sich hierzu das Video an.

Wie lernen Sie unsere Produktion kennen?

Ihre Produktion ist das Kernstück und der Mittelpunkt für Themen wie MES, Smart Factory, Digitalisierung und  Industrie 4.0. Nachvollziehbar, dass alle Dienstleister und Systemanbieter in diesem Umfeld die Produktion und Abläufe kennen und verstehen müssen. Bestandteil war daher immer das Kennenlernen der Produktion. Bis Besuche in Unternehmen wieder erlaubt sind, wäre die einfachste Lösung ein digitaler Rundgang.

Das setzt voraus, dass Ihre internen Sicherheitsrichtlinien dies zulassen. 

Eine weitere Möglichkeit Ihre Produktion kennenzulernen ist, wenn Sie Ihre Produktion beschreiben. Das kann sehr gut für das Kapitel "Ist-Zustand" im Lastenheft verwendet werden.

Ist eine Systemimplementierung in dieser Zeit überhaupt möglich?

Das hängt vom Umfang Ihrer Anforderungen ab und welche Voraussetzungen auf beiden Seiten für die Implementierung erfüllt werden müssen. Viele Leistungen sind online machbar, wie zum Beispiel die Softwareinstallation, das Einrichten der Office- und Shopfloor-Arbeitsplätze, die Anbindung des ERP-Systems und auch die Schulungen für Ihre Anwender.

Wichtig ist vor allem, dass das Projektmanagement funktioniert und vom Management unterstützt wird. Das ist unabhängig von der aktuellen Situation! 

"Es geht nicht nur darum, dass man die richtigen Dinge tut, sondern man muss die Dinge auch richtig tun.“

(Peter F. Drucker)

Welche MES-Module machen jetzt Sinn?

Ohne Ihre Anforderungen, Ziele und Wünsche zu kennen, ist diese Frage nicht zu beantworten. Erfahrungen haben gezeigt, dass die Mehrheit der Anwender mit einer BDE gestartet haben. Sie stellt die Basis der Datenerfassung dar. Wenn BDE eingeführt ist, haben Sie schon sehr viel erreicht. Andere Module bauen dann später darauf auf. 

Mit einer CAQ kann auch, unabhängig von BDE gestartet werden. Wie schon erwähnt, ohne Informationen ist das nicht zu beantworten. MES-Projekte sind immer individuell und davon abhängig, wie Ihre Prioritäten, Anforderungen, Ziele und Wünsche aussehen.

Wir sind ein mittleres Fertigungsunternehmen (KMU). Gibt es Förderungen für uns?

Ja! Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bietet Förderung von Unternehmensberatung auch in Zeiten von Corona an.

Am 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft getreten.

Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen. 

Gerade für KMUs ist das jetzt eine sehr große finanzielle Entlastung und Erleichterung, Beratungsleistungen bei den Vorbereitungen und der MES-Softwareauswahl in Anspruch zu nehmen. Als zugelassener Berater mit QM-Nachweis beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind meine Beratungen förderfähig!

Weitere Fragen besprechen wir gern telefonisch, in einem kostenfreien Vorgespräch. Ich helfe Ihnen auch gerne bei der Antragstellung.

Unsere Gesundheit steht an erster Stelle. Um sich und andere nicht zu infizieren, ist es jetzt wichtig, zuhause zu bleiben und den persönlichen Kontakt zu meiden, wo immer dies möglich ist. Unser erstes Ziel ist es, zuerst die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen und unter Kontrolle zu bringen. Virtuelle Home-Office-Meetings erlauben uns bis dahin in Kontakt zu bleiben.

Ich wünsche Ihnen weiterhin beste Gesundheit

 

Ihr Peter Schaller

Was mache ich, wenn ich Fragen habe?

Ich bin für Sie da! Telefonisch oder online über mein virtuelles Home-Office. Rufen Sie mich einfach an. Ich freue mich auf das erste Gespräch mit Ihnen. 

Festnetz: +49 89 45689559

Mobil: +49 171 2069418

E-Mail: info@peterschaller.com

Lassen Sie sich von einem MES-Experten beraten.

 

Damit nichts schief geht und Sie nicht unnötig Potential und Energie verschenken, helfe ich Ihnen, Ihre Ziele mit dem MES zu erreichen.